Vom Donnerstag 02. Mai bis Samstag 04. Mai 2013 haben sich am 47. Nationalen Wettbewerb der Stiftung Schweizer Jugend forscht 113 der talentiertesten Jugendlichen aus der ganzen Schweiz mit 92 wissenschaftlichen Projekten untereinander gemessen – so viele wie noch nie! Die besten Arbeiten wurden mit insgesamt 25 nationalen und internationalen Sonderpreisen ausgezeichnet, durch welche unsere erfolgreichsten Nachwuchsforschenden die Gelegenheit erhalten, die Schweizer Innovationskraft in die Welt hinauszutragen.
Ein langer Weg liegt hinter den 113 Jugendlichen, die heute gespannt auf die Verkündung der Preise warteten. Um am Nationalen Wettbewerb dabei zu sein, mussten sie vor knapp einem Jahr ihre Arbeit einreichen und mit fachlicher Unterstützung eines persönlich zugeteilten Experten die Vorselektion im Rahmen eines Workshops überstehen. Von insgesamt 134 eingereichten Arbeiten erreichten 92 die Endrunde in Luzern.
Besonders erwähnenswert ist dieses Jahr die weibliche Beteiligung. Dieses Jahr konnten sich im Vergleich zum Vorjahr dreimal so viele Frauen für die Veranstaltung qualifizieren. Ausserdem nehmen in diesem Jahr auch zum ersten Mal in der Geschichte von Schweizer Jugend forscht insgesamt mehr Jungforscherinnen als Jungforscher am Wettbewerb teil (59 Teilnehmerinnen und 54 Teilnehmer).
Fachexperten aus Wissenschaft und Industrie hatten die Aufgabe, die Arbeiten nach strengen Kriterien zu beurteilen. Jeder der sieben Fachbereiche bot wissenschaftlich fundierte Antworten auf spannende Forschungsfragen wie zum Beispiel: Wie schneidet Obamas Rhetorik im Vergleich zum altrömischen Meister Cicero ab? oder Welche Auswirkungen haben seltene Krankheiten auf unsere Psyche? Im technischen Bereich wurde unter anderem untersucht: Lässt sich das Strömungsverhalten eines Flugzeugflügels mit Hilfe akustischer Schwingungen verbessern? oder Könnte Da Vincis Luftschraube tatsächlich fliegen?
An der heutigen Preisverleihung haben die Jugendlichen endlich erfahren, wie die Fachjury ihre Forschungsprojekte bewertet hat. Von den 92 Arbeiten erhielten 28 Arbeiten das Prädikat «gut», 43 «sehr gut» und 21 «hervorragend». Entsprechend diesen Prädikaten wurden Bargeldpreise im Gesamtwert von rund 74'000.- Franken vergeben.
Die innovativsten Arbeiten wurden zudem mit einem der begehrten Sonderpreise ausgezeichnet, welche u.a. zu einem Besuch eines zweiwöchigen Wissenschaftscamps in London, einer Einladung an die Nobelpreisverleihung in Stockholm oder der Teilnahme an internationalen Projektwettbewerben in Europa, Asien, Südamerika und den USA berechtigen.
Eine Übersicht zu den verliehenen Prädikaten und gewonnenen Sonderpreisen und Sonderanerkennungen finden sich hier.
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