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Erfolgsgeschichten

Wer kennt es nicht, TWIKE, das dreirädrige Liegefahrrad mit Elektromotor? Die Geschichte des innovativen Gefährts begann 1985 am Nationalen Wettbewerb von Schweizer Jugend forscht mit der Arbeit von Ralph Schnyder «Entwicklung und Bau eines dreirädrigen Liegefahrrades». Eine der vielen Erfolgsgeschichten, die der Nationale Wettbewerb von SJf bereits hervorgebracht hat.

Schweizer Jugend forscht will den Transfer innovativer Projekte in die Praxis gezielt fördern und unterstützen. Um dieses Ziel zu erreichen sind wir auf der Suche nach Partnern aus Wirtschaft und Forschung angewiesen. Einige Jugendliche haben es in der Vergangenheit auf eigene Faust geschafft, ihre Arbeiten der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mit der Unterstützung von engagierten Partnern wird ihre Zahl weiter steigen. Nachfolgend einige weitere Beispiele von Projekten, die über den Wettbewerb hinaus erfolgreich waren:

Donat Caduff (38. Nationaler Wettbewerb)
Der 22-jährige Bündner hat mit seiner Wettbewerbsarbeit ein Werk über die Berrgemeinde Valendas geschaffen, das mitunter die Basis für eine nachhaltige Dorfentwicklung bildet. Erste Anstrengungen in diese Richtung sind bereits eingeleitet worden. Die Dokumentation präsentiert sich als wertvolle Bestandesaufnahme. Laut Gemeindepräsident Beni Bühler hat das Projekt von Donat Caduff in Valendas sehr viel bewirkt. So war die Arbeit Anstoss zur Gründung von «Valendas Impuls», einem Verein, der sich die Erhaltung des Dorfbildes zum Ziel gesetzt hat. Das Werk mit dem Titel «Augenschein in Valendas» ist im Verlag Bündner Monatsblatt und Autor erschienen.

Seraina Jenal (37. Nationaler Wettbewerb)
Im Jahr 2003 errang Seraina Jenal mit ihrer Arbeit «Die Samnauner Zwerge; An der Schnittstelle: Alltag/Medizin» das Prädikat «sehr gut». Die junge Frau hat das Leben von acht kleinwüchsigen Menschen nachgezeichnet, die vor über 100 Jahren in Samnaun gelebt hatten. Laut den Forschungen von Seraina Jenal führten diese Leute kein Leben als Aussenseiter, sondern waren ins dörfliche Leben integriert – als Bauern, Hausfrauen oder Maler. Ihre Arbeit ist als Buch unter selbigem Titel erschienen.

Anita Ryter (33. Nationaler Wettbewerb)
Anita Ryter hat im Jahr 1999 am Nationalen Wettbewerb mit der Arbeit:«1796 – eine Frau wird enthauptet» über die Thuner Kindsmörderin Margaritha Hürner. Sie erhielt das Prädikat «hervorragend». Später ist aus dieser Arbeit ein Buch entstanden und der Stoff wurde für das Theater umgeschrieben. «1796 – eine Frau wird enthauptet», Anita Ryter, Cosmos Verlag

Jean-Claude Monnin (30. Nationaler Wettbewerb)
Seine Arbeit «Verfahren zur Darstellung dreidimensionaler Objekte auf dem Computer» wurde am Nationalen Wettbewerb 1996 mit dem Prädikat «hervorragend» und mit der Teilnahme am European Union Contest for Young Scientists ausgezeichnet. 2003 segelte er auf der Yacht Alinghi mit, an der er mit 3D-Simulationen mitgearbeitet hatte, und gewann im Team den Americas Cup.

Olivier Keller (25. Nationaler Wettbewerb)
schilderte in seiner Wettbewerbsarbeit «Bildung ohne Schule» den Werdegang zweier Kinder, die ohne Schule aufwuchsen. Seine Arbeit wurde danach an der Phänomena-Ausstellung in Zürich vorgestellt. Olivier Keller wurde Lehrer, beschäftigte sich intensiv mit bedürfniszentrierten Lernprozessen und verarbeitete seine Materialien zu einem Buch mit dem Titel «Denn mein Leben ist lernen».